Kurz gesagt: Eine professionelle Website kostet in Österreich 2026 meist zwischen 1.500 und 8.000 Euro netto. Eine kleine Website mit bis zu fünf Seiten beginnt bei rund 1.500 Euro, eine Unternehmenswebsite mit 10 bis 20 Seiten liegt meist zwischen 3.000 und 8.000 Euro. Dazu kommen laufende Kosten für Hosting und Wartung von etwa 20 bis 50 Euro pro Monat.
Welche Faktoren bestimmen den Preis?
Der Preis einer Website hängt weniger von der Technik als vom Umfang ab. Die wichtigsten Faktoren sind:
- Anzahl der Seiten und Inhalte: Jede Seite braucht Konzept, Gestaltung und Text.
- Individuelles Design: Eine angepasste Gestaltung kostet mehr als eine Vorlage, wirkt aber eigenständiger.
- Funktionen: Formulare, Buchungen, Mehrsprachigkeit, Shop oder Schnittstellen erhöhen den Aufwand.
- Texte und Bilder: Liefern Sie diese selbst, sinken die Kosten; müssen sie erstellt werden, steigen sie.
- Suchmaschinenoptimierung: Eine saubere technische Basis ist Standard, laufende SEO-Arbeit ist ein eigener Posten.
Typische Preisklassen in Österreich
| Website-Typ | Umfang | Richtpreis (netto) |
|---|---|---|
| Digitale Visitenkarte | 1–5 Seiten | 1.500–3.000 € |
| KMU-Website | 5–20 Seiten | 3.000–8.000 € |
| Corporate Website | 15–50+ Seiten | 8.000–20.000 € |
| Onlineshop | variabel | ab 8.000 € |
| Web-Anwendung | individuell | ab 15.000 € |
Die Spannen sind Erfahrungswerte aus dem österreichischen Markt. Bei A24.at beginnen Websites ab 1.490 Euro netto, größere Unternehmenswebsites ab 3.900 Euro netto. Die aktuellen Pakete finden Sie auf der Preisseite.
Welche laufenden Kosten kommen dazu?
Eine Website verursacht auch nach dem Livegang Kosten. Rechnen Sie mit:
- Domain: etwa 10–30 € pro Jahr
- Hosting: etwa 5–50 € pro Monat, je nach Leistung und Betreuung
- Wartung und Updates: etwa 25–200 € pro Monat
Als Faustregel gelten 10 bis 20 Prozent der Erstellungskosten pro Jahr. Gerade bei WordPress sind regelmäßige Updates wichtig, weil veraltete Plugins das häufigste Sicherheitsrisiko sind.
Baukasten, Freelancer oder Agentur?
Website-Baukästen sind günstig, aber in Gestaltung, Geschwindigkeit und Suchmaschinenoptimierung begrenzt – und ein Umzug ist oft schwierig. Freelancer sind flexibel, fallen bei Krankheit oder Urlaub aber aus. Eine Agentur mit eigenem Hosting bietet Planung, Umsetzung und Betrieb aus einer Hand. Entscheidend ist, dass Sie die Website später selbst pflegen und bei Bedarf den Anbieter wechseln können.
Gibt es Förderungen?
In Österreich gibt es immer wieder Förderprogramme für die Digitalisierung von KMU – von Bund, Ländern oder der Wirtschaftskammer. Die Bedingungen ändern sich regelmäßig; prüfen Sie vor der Beauftragung, ob aktuell ein passendes Programm läuft.
Fazit
Für eine solide Unternehmenswebsite sollten Sie in Österreich mit einem niedrigen bis mittleren vierstelligen Betrag rechnen, plus laufende Kosten für Hosting und Wartung. Lassen Sie sich immer ein schriftliches Angebot mit klarem Leistungsumfang und Fixpreis geben.
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